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Patiententestament

 

Achtung: Diese Seite ist erst im Aufbau und ich werde mir in den nächsten Wochen tiefergehend Gedanken dazu machen und meinen Willen weiter konkretisieren, für den Fall, daß ich ihn nicht mehr selber äußern kann!

 

Für den Fall einer schweren Erkrankung, Unfall oder bevorstehenden Tod habe ich, Andreas Heimburger bezüglich der Therapiemöglichkeiten folgenden Willen:

 

- Thema Sonden:

- PEG-Anlage oder PEJ-Anlage => nein, niemals !

- niemals, egal welches Krankheitsbild und welche Prognose besteht

- ist eine solche Sonde gegen meinen hier dargelegten Willen voreilig gelegt worden, muß sie sofort wieder entfernt werden und es dürfen keine Nahrung, kein Wasser und keine Medikamente durch sie verabreicht werden.

- nasale Magensonde => nur unter strengen Bestimmungen, ansonsten nein

- nur in absoluten Ausnahmefällen unter strengen Ausgangskriterien:

1. nicht zur palliativen Versorgung, es muß eine deutliche und realistische Chance auf Heilung bestehen, d.h. ein Zustand wiederherstellbar sein, wo ich über mich selbst bestimmen kann und dies auch klar äußern kann

2. nicht länger als 6 Monate ! Ein Fremdkörper muß alle 4 Wochen erneuert werden, sonst gilt er als Implantat. Demnach darf nach 6 Monaten keine neue Sonde mehr gelegt werden.

- transuretraler Dauerkatheter => nur unter strengen Bestimmungen, ansonsten nein

- nur in Ausnahmefällen (z.B. intra- oder post-OP)

- nicht länger als 12 Wochen

- Nicht im präfinalen Stadium, bitte rechtzeitig entfernen !

- suprapubischer Dauerkatheter => Nein, niemals ohne meine klare Einwilligung !

 

- Thema Infusionen / Injektionen:

- grundsätzlich gilt:

1. subcutan (s.c.) => ja, erlaubt

2. intravenös über periphere Kanüle (i.v.) => ja, erlaubt

3. intravenös über Zentralen Venenkatheter (ZVK) => nein, niemals !

4. intraarterielle Kanüle (i.a.) => nein, niemals !

5. intraspinal => nein, niemals !

- Infusionen einzig zur Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Glukosesubstitution => evtl. ja

- zur palliativen Flüssigkeitsversorung im präfinalen Stadium geeignet

- an dieser Stelle spreche ich noch nicht von Medikamentengaben via Infusion / Injektion

 

Thema Transfusion und Transplantation:

- Organspende => nein, niemals !

- Organempfänger => nein, niemals !

- Gewebsspender => nein, niemals ohne meine klare Einwilligung !

- Gewebsempfänger => nein, niemals ohne meine klare Einwilligung !

- Blutspender => nein, es sei denn ich habe einmal in einer lebensbedrohlichen Situation Blut empfangen und möchte mich nun erkenntlich zeigen

- Blutempfänger => nur in hochakuten und absolut lebensbedrohlichen Situationen, also Unfall mit mehr als 1 - 1,5 Liter Blutverlust. In kritischen aber nicht zwingend lebensbedrohlichen Situationen => Volumensubstitution mit Flüssigkeit und Bettruhe, bis sich ausreichend neues Blut / Blutplasma gebildet hat.

 

Thema Beatmung und Sauerstoffgabe:

- Tracheostoma-Anlage => nein, niemals !

- absolute Ausnahme-Variante: Notfall-Coniotomie nach Kehlkopfanschwellung (also Klassiker: Biene verschluckt o.ä.) => ja, aber nur kurzzeitig, bis Symptome abklingen, nicht als Anfang einer Dauertracheotomie erlaubt.

- Beatmung:

- über Tracheostoma => nein, niemals !

- über Beatmungsmaske oder Larynxmaske => nur für hochakute Unfälle erlaubt, also z.B. Z.n. Rauchgasvergiftung oder Ertrinkungsunfall, bis die Symptome wieder abklingen (max. 3 Monate)

 

- Thema OP / invasive Eingriffe:

- Spinalanästhesie => nein, niemals !

Die Spinalanästhesie wird zwar in der Schulmedizin als schonender eingestuft, da sie nicht zentral wirken muß, mir ist jedoch die Unversehrtheit des Wirbelsäulenkanals von höchster Bedeutung.

- Bypässe => nein, niemals !

- Stent => nein, niemals !

- Herzschrittmacher / interner Defibrillator => nein, niemals !

- Dialyse, ECMO/ILA => nein, niemals !

- sonstige neuartige technische Implantate (z.B. Neuroschrittmacher, RFID-Chips, Ports / Pumpen...) => nein, niemals ohne meine klare Einwilligung !

- OP und Spiegelung an Knien und anderen großen Gelenken mit hoher Komplikationsrate und geringem Erfolg => nein, besser konservative Behandlung (außer in dringenden Ausnahmefällen: Abzeß, Sepsis o.ä.)

- TEP => nein, niemals ohne meine klare Einwilligung !

- Wirbelsäulen-OP, z.B. nach Bandscheiben-Prolaps => nein, besser konservative Behandlung (außer in dringenden Ausnahmefällen: drohende Querschnittslämung, Blutungen...)

- intracraniale OPs: Es muß eine realistische Prognose bestehen, daß ich wieder in Besitz meiner geistigen Kräfte komme und ein halbwegs eigenständiges und v.a. selbstbestimmtes Leben führen kann. Außerdem darf  kein Hirnareal durch den Eingriff zusätzlich geschädigt werden. Also zur Orientierung:

- bei schwerer Schädigung der Hirnsubstanz => Nein !

- Trepanation zur Hirndrucksenkung und gleichzeitiger guter Prognose => Ja

- Hämatomausräumung ohne weitere intraoperative Hirnschädigung und gleichzeitiger guter Prognose => Ja

 

- Thema Medikamentengabe:

Ganz allgemein gilt: Ich bin Lakto-Vegetarier und wünsche keine Medikamente oder Zusatzstoffe in Medikamenten (z.B. Gelatinekapseln), die aus Schlachtprodukten oder Ei hergestellt worden sind. In lebensbedrohlichen, aber nicht palliativen Situationen würde ich hiervon schon einmal eine Ausnahme machen (z.B. Heparingabe bei Polytrauma). Grundsätzlich ist bei der Medikamentenwahl zu schauen, ob es nicht eine vegetarische Variante gibt. Auch sind Produkte der Pharmaindustrie grundsätzlich gering zu halten, z.B. wegen der Überpräsenz in der Schulmedizin (für jedes Problem eine Pille) und wegen dem Tierschutz. Wieso soll ich z.B. ein Schmerzmittel nehmen, wenn dieses zuvor durch Tierversuche getestet wurde (z.B. lebendiges fühlendes Schwein mit kochendem Wasser übergossen, hab ich mal gehört). Pharmaprodukte sind nicht grundsätzlich abzulehnen, aber hier darf der Gesetzgeber im Sinne der Ethik und des guten Anstandes nachbessern. Langzeitstudien direkt am Menschen fände ich da angemessener. Auch die Pharmaindustrie darf insoweit nachbessern, dem stärker werdenden Kundenwunsch mehr gerecht zu werden und mehr schlachtproduktfreie Alternativen auf den Markt zu bringen. Und die Medikamentenpatente, die bereits durch gesetzlich vorgeschriebene Tierversuche zertifiziert worden sind, nun kann man jetzt auch nicht mehr ändern, aber in Zukunft bitte anders.

  

- Abführmittel => Ja

- Analgetika / Narkotika => möglichst nicht, nur in Ausnahmefällen

- Ausnahmen sind z.B. Vernichtungsschmerz bei Koliken, Polytrauma, Hypertensive Krise aufgrund starker Schmerzen, OP

- starke Zahnschmerzen, wo ich senkrecht im Bett sitze vor Schmerz sind hingegen keine zwingende Indikation

- GANZ WICHTIG: KEINE SEDIERUNG IM PRÄFINALEN STADIUM, ICH MÖCHTE BEI VOLLEM BEWUßTSEIN DIESE WELT VERLASSEN

- ALSO AUF GAR KEINEN FALL MORPHIN-PERFUSOR O.Ä. IM PRÄFINALEN STADIUM => ABSOLUTES "NO GO", verhindern den geistigen Aufstieg im Moment des Todes (Stichwort Preter, siehe Erklärung Psychopharmaka/Neuroleptika) lieber physikalische Maßnahmen, schmerzlindernde Lagerung etc. Ärzte und Pflegepersonal müssen professionell genug sein, den Schmerz ihres Patienten nicht auf sich zu übertragen, und nicht einfach wegzuspritzen, weil sie es selber nicht mehr ertragen

- Antibiotika => möglichst nicht, nur in Ausnahmefällen

- Ausnahmen sind z.B. nach einem offenen Trauma (offener Knochenbruch o.ä.)

- ich möchte betonen, daß Antibiotika die körpereigene gesunde Flora (Eubakterie) schädigen, deshalb nur unter strengsten Indikationen, und nicht einfach mal prophylaktisch

- nur nach Antibiogramm (wenn genug Zeit ist) und dann nur ein spezifisches Antibiotikum, nicht einfach ein Breitband-Antibiotikum ohne vorheriges Antibiogramm

- Antiepileptika (z.B. nach Schädel-Hirn-Trauma) => möglichst nicht oder gering

- möglichst immer weiter herunterdosieren, solang es konkret keinen Anfall gab. Alle Medikamentengruppen, die die Hirnleistung herabsetzen, sind möglichst zu vermeiden

- Antihypertensiva => möglichst nicht

- nur bei Hypertensive Krise (Systole > 210 mmHG) oder maligner Hypertension (Diastole >120 mmHG)

- nicht schon z.B. bei 160/100 => in diesen Fällen kausale Therapie: Entspannung, sanfte Bewegung

- alle Medikamente, die die natürlichen Regelkreise des Mesnschen durchbrechen, sind möglichst zu vermeiden. Lieber nach der Ursache der Überkompensation des Körpers/der Seele des Mesnchen forschen

- Corticoide => nur ausnahmsweise, in hochakuten Situationen, nicht als Dauermedikation

- Gerinnungshemmer (Heparine etc.) => nur in Ausnahmefällen

- Ausnahmen sind z.B. Polytrauma

- keine Indikation besteht z.B. im präfinalen Stadium / in der Palliativmedizin (ob ich nun an Organversagen oder 3 Tage vorher an Lungenembolie versterbe, ist egal), ich will hier keine Antikoagulantien

- Impfstoffe => Nein

- sie zerstören das körpereigene Immunsystem durch Verweichlichung, ihre tatsächliche Wirksamkeit ist schleierhaft und soll von der Pharmaindustrie durch Pseudostudien verfremdet sein, und es gibt Hinweise, daß die Zusatzstoffe die Zirbeldrüse schädigen, also auch absolutes No Go (siehe Erklärung Psychopharmaka/Neuroleptika)

- Psychopharmaka => nein

- absolutes No Go sind Neuroleptika, die heute allzu freizügig verschrieben werden, um z.B. Patienten im Klinik- oder Pflegeheimalltag ruhig und gefügig zu bekommen. Neuroleptika zerstören die Spiritualität des Menschen und damit seine Würde und seine Daseinsbestimmung (Zitat: "Wir sind als spirituelle Wesen nur zu Besuch in einer grobstofflichen weltlichen Körperhülle"). ABSOLUTES NO GO auch IM PRÄFINALEN STADIUM, weil sie am Ende des Lebens den Aufstieg der Seele verhindern (Stichwort: Preter = Begriff aus dem Hinduismus, bedeutet erdgebundene, also hängen gebliebene, nicht aufgestiegene Geister); in Deutschland herrscht Religions- und Glaubensfreiheit !

- Benzodiazepine (GABA-Stimulanzien) hingegen sind von mir auch nicht erwünscht, es wäre aber keine Todsünde

- Schlafmittel im allgemeinen sind von mir nicht erwünscht. Dann bleibe ich halt wach und denke über den Sinn des Lebens nach

- Zytostatika => Nein, nicht ohne meine bewußte Zustimmung

- und wenn ich zu einer bewußten Einwilligung nicht mehr im Stande bin, dann möge dies meine Todesursache werden. Keine Deligation der Entscheidung an andere Personen

 

- Thema Kardiopulmonale Reanimation:

Die Frage ist sehr stark situationsabhängig. Es muß eine realistische Aussicht auf Heilung bestehen bzw. zumindest die Aussicht, ein selbstbestimmtes und halbwegs eigenständiges Leben wieder führen zu können. Beispiele:

- im Akutfall bei Verdacht auf Herzinfarkt (außer im sehr hohen Alter) => Ja

- im Multimorbiden Stadium (insbesondere auch bei chronischer Bettlägrigkeit) => Nein, niemals !

- Im Falle einer isolierten schweren Erkrankung mit schlechter Prognose (z.B. Schädel-Hirn-Trauma, Hirntod) => Nein, niemals !

- im Präfinalen Stadium zum herauszögern des Todesfalles => Nein, niemals, absolutes "No GO" !  Der Moment des Todes ist neben der Geburt, einer der heiligsten Momente im Leben eines Menschen. Ich betrachte es so, daß die letzte Minute quasi die Essenz des gesamten Lebens wiederspiegelt. Ein Sakrament von aller höchster Heiligkeit !  In dieser Minute entscheidet sich die Seele, mit welcher inneren Haltung sie sich wieder von der Erde verabschiedet und zurückzieht aus dieser Weltlichkeit. Auch ist es von absoluter Wichtigkeit, mit reinem Herzen (reines Herzchakra) von dieser Welt zu gehen. Die Vorstellung, daß genau in diesem Moment irgend ein Mensch mit unreinen Motiven (z.B. selber Angst vor dem eigenen Tod) auf meinem reinen Anahatachakra (Herzchakra / Herz-Seelenzentrum) rumhüpft, oder ich mit Stromschlägen malträtiert werde, nur damit ich noch 2 Tage länger lebe, und damit dieses Sakrament beschmutzt und spirituell mein Aufstieg vereitelt wird, ist absolut inakzeptabel ! Absolutes No Go, Todsünde ! In Deutschland herrscht Glaubensfreiheit, ich bitte dies zu beachten.

Ich bitte inständig und ausdrücklich darum, fals ich dazu nicht mehr in der Lage bin und der Tod naht, diese "DNR" (="Do not Resuscitate" = keine Wiederbelebung) zeitnah vom zuständigen Hausarzt oder Facharzt bestätigen zu lassen, damit das verantwortliche Pflegepersonal in keinen ethischen Konflikt fahrlässig hineingerissen wird !  Das Pflegepersonal will auch nur nach besten Wissen und Gewissen seinen Job (Heilauftrag) ausführen können !  Wenn dies berücksichtigt wird, ist alles gut.

 

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